Mit ‘Siebdruck’ getaggte Beiträge

Da ich mit meinen diversen im Internet bestellten bedruckten Tshirts nie wirklich zufrieden war habe ich mich vor kurzem an das Experiment Siebdruck gewagt. Dieses Verfahren liefert super Ergebnisse, ist aber leider auch auch ziemlich kompliziert.

Wie Siebdruck funktioniert und was es so zu beachten gibt wird an verschiedenen Stellen des Internets bereits ausführlich erläutert. Sowohl in Form von Artikeln, als auch in Form von Youtube Tutorials. Doch egal wie viele Tutorials ihr schaut und wie gut ihr euch vorab informiert, Fehler passieren einfach.

Es gibt eine Vielzahl von Herstellern und Händlern die Artikel in einem ähnlichen Preissegment anbieten. Nachdem ich mir einen groben Überblick über die Thematik verschafft habe bin ich schließlich bei Siebdruckland.de gelandet. Soweit ich das bisher beurteilen kann lief alles bestens. Die Lieferung erfolgte reibungslos und schnell und meine Nachfragen zum Siebdruck wurden sowohl telefonisch als auch per Mail immer umgehend und zufriedenstellend beantwortet, denn gerade als Anfänger hat man doch die ein oder andere Frage die man gern direkt beantwortet hat, ohne hierfür minutenlang irgendwelche Foren durchsuchen zu müssen.

Da ich (noch) kein professioneller Drucker bin sehe ich den ganzen Siebdruckprozess aus anderen Augen und mache dementsprechend andere Fehler. Daher werde ich von nun an das Beste aus meinen Fehlern und Fehlversuchen machen und hieraus Siebdrucklektionen formulieren. Für den ein oder anderen sind das (hoffentlich) Selbstverständlichkeiten, für mich war es das nicht immer – try and error…

 

1. Schafft Platz!

Nur weil die Siebdruckpresse nur eine geringe Standfläche von weniger als einem Quadratmeter benötigt heißt das nicht, dass ihr mit diesem Platzbedarf insgesamt auskommt. Mindestens ein komplett freier Tisch 2 x 1m sollte es auf jeden Fall sein, dass ihr neben der Siebdruckpresse zumindest einen Teil des Zubehörs in Griffweite lagern könnt.Spätestens nach dem ersten Drucken erkennt ihr zusätzlich den Bedarf an Ablageflächen, Halterungen und dergleichen.

 

2. Es wird schmutzig!

Klar, in den Youtube Tutorials zeigen Euch Profis wie es geht und im Zweifelsfall wird einfach ein neuer Take gedreht 😉  In der Praxis werdet ihr zumindest am Anfang nicht so reibungslos und vorallem sauber drucken können und euer Arbeitsplatz/ die Maschine wird früher oder später etwas Farbe ab bekommen. Egal wie vorsichtig man ist, es wird dreckig! Deswegen lagert den Arbeitsplatz direkt in ein entsprechendes Umfeld (Keller/Werkstatt) aus, falls möglich. Das ihr zum Drucken nicht euer bestes Shirt anziehen solltet bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.

 

3. Es bleibt schmutzig!

Egal wie sehr man aufpasst, einmal falsch gegriffen und die Hände sind voll mit Farbe. Besonders Plastisolfarbe ist relativ hartnäckig und sobald es einmal an den Fingern klebt ruck zuck überall verteilt. Nachdem ich trotz erheblicher Vorsicht das ein oder andere Shirt mit Farbe versaut habe arbeite ich nur noch mit Handschuhen, die ich umgehend wechsele sobald ich einen Arbeitsschritt beende. Das ist zwar nervig, aber besser als das Produzieren von Ausschuss. Nichts ist ärgerlicher als ein gelungener Druck und beim Abziehen des Shirts von der Druckunterlage schmiert man etwas Farbe dran…

 

4. Es war schmutzig!

Habt ihr mit Plastisolfarben gearbeitet bringt dies den großen Vorteil mit sich, dass die Farben nicht im Sieb trocknen. Nichts desto trotz heißt das aber auch, das sämtliche Farbreste an und um eure Siebdruckpresse nicht von allein eintrocknen und somit eine potenzielle Verschmutzung bis zur Reinigung darstellen. Es empfiehlt sich daher bereits während des Druckens immer eine Küchenrolle parat zu haben um ggf. Farbe abwischen zu können. Ein Mülleimer in unmittelbarer Nähe zum Druckarbeitsplatz ist meiner Meinung nach ebenso unverzichtbar.

 

 

 

 

 

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